- Der Irrweg des Übenden:

 

 

Ein regelmäßig übender Spieler hat irgendwann Erfolg damit. Bestimmte Dinge gehen ihm leichter von der Hand als andere und verursachen natürlich auch mehr Freude.

Das kann dazu verführen, dass immer nur die ohnehin beherrschten Dinge "eingeübt" werden. Spieler, die im Training nur in ihrer Lieblingsentfernung schießen, weil sie da alles treffen oder nur in ihrer gewohnten Weise legen, verschwenden ihre Zeit, denn sie spulen nur ihre gut beherrschten Automatismen ab.

Es ist eigentlich banal: Geübt werden müssen die Dinge, die schlecht beherrscht werden, die eine Herausforderung darstellen.

 

Ein kluges Training fängt damit an, die Dinge zu erkennen, die verbessert werden müssen. So können erkannte Mängel systematisch und effizient beseitigt werden.

Es ist weniger die aufgewandte Zeit denn die Klugheit der Auswahl der Lektion, die ein Training effektiv macht.